| Politsche Überzeugung |
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Meine feste Überzeugung ist es, das wir Politiker so oft es nur geht das Gespräch mit den Menschen suchen sollten. Gemeinsam gestalten, das geht nur, wenn Politiker hinhören, das sprichwörtliche Ohr für die Wünsche, Sorgen und Ideen der Menschen haben. Nur wenn es Politikern gelingt, als Scharnier zwischen Bürgern und Verwaltung anerkannt und akzeptiert zu werden, besteht die Chance auf Fortschritt. Dann ist auch Schluss mit Politikverdrossenheit! Ich will Politik im Dialog mit den Menschen gestalten. Dies gilt zuallererst für die in meinem Wahlkreis. Politische Überzeugungen spiegeln häufig persönliche Erfahrungen wieder. So ist es auch bei mir. Wenn man selbst arbeitslos war, Sozialhilfe bezogen hat und noch einmal ganz von vorn anfangen musste, ändert sich der Blick auf die Welt. Wo in jungen Jahren die persönliche Freiheit zählt, zählen nun Gerechtigkeit und Solidarität. Dann kennt man die Sorgen der „kleinen Leute“ aus eigenem Erleben. Man weiß, wie wichtig staatliche Hilfe ist und das es nicht reicht, wenn jeder sich nur um sich selbst kümmert. Wichtig sind Teilhabe, Anerkennung und die Chance aus seinem Leben etwas Besseres machen zu können. Bildung wird in unserer wissensbasierten Wirtschaft immer wichtiger. Alle die Chance auf bestmögliche Bildung zu schaffen, das ist eine der großen Aufgaben der kommenden Jahre. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, die Möglichkeit zu haben, seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ich konnte durch eine fachrichtungsbezogene Eignungsprüfung auch ohne Abitur an einer Universität studieren. Für diese Öffnung der Hochschulen haben Sozialdemokraten lange gekämpft. Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre unsere Gemeinschaft um vieles ärmer. Viele Menschen tragen in ihrer Freizeit dazu bei, unser Zusammenleben schöner, interessanter und auch sicherer zu gestalten. Dieses Engagement braucht Anerkennung. Dabei geht es in den wenigsten Fällen um das Materielle, sondern um die Anerkennung der Leistung für die Gemeinschaft. Hier müssen wir in den kommenden Jahren viel Kraft aufbringen, weil dieses Engagement in Zeiten der Individualisierung den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sichert. Brandenburg steht in den kommenden Jahren erneut vor großen Veränderungen und Herausforderungen. Während in den Randregionen des Landes die Menschen fortziehen, gehört der berlinnahe Raum zu den Zukunftsregionen in Europa. Diesen Trend dürfen wir nicht verschlafen und wir brauchen mehr Mut. Wachstum ist kein Selbstläufer und stellt gerade die betroffenen Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Die Infrastruktur muss mit wachsen. Es werden mehr Wohnraum aber auch Schulen und Kindertagesstätten gebraucht. Diese Investitionen können die Kommunen nicht allein leisten. Hier brauchen sie Unterstützung. Aber die Welt hört nicht vor der eigenen Haustür auf. Gerade in Zeiten weltweiter Krisen ist es wichtig, sich nicht nur um sich selbst zu kümmern. Gerade wenn wir auf Dauer sicher leben wollen, müssen wir auch einen Beitrag zur Bewältigung der Krisen in der Welt leisten. Die SPD hat dabei immer auf Interessenausgleich und eine möglichst friedliche Lösung gesetzt. Doch dort wo Mord, Vertreibung und Verbrechen nicht aufhören, ist manchmal ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft von Nöten um Frieden und neue Zukunftschancen zu ermöglichen. |






