Verantwortung für den Katastrophenschutz

Von 2009 bis 2016 war ich im brandenburgischen Innenministerium angestellt und leitete ab 2011 das Referat für Brand- und Katastrophenschutz. Menschen wollen und sollen sich sicher fühlen. Dazu gehört auch der Schutz vor Bränden und Katastrophen und die schnelle Rettung nach einem Unfall. Oder, wie sich beim Zustrom der Flüchtlinge 2015 zeigte, auch bei der Bewältigung anderer besonderer Herausforderungen. Die Bereitstellung von Unterkünften und die enge Zusammenarbeit mit den Landkreisen und Kommunen wurde auch uns zugeordnet.

Feuerwehren und Hilfsorganisationen leisten viel für unsere Sicherheit. Die Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Kräften ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Er ist oft nicht sichtbar, muss aber immer funktionieren, wenn ein Notfall eintritt.

Die Verantwortung für Notfallsituationen und Ordnung begleitete mich auch in mein neues Amt als Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung. Die Zuständigkeit für die Feuerwehren liegt darin und damit die Koordination der Vorbereitungen, wenn in Potsdam wieder einmal eine Weltkriegsbombe entschärft werden muss.

Das ist fast schon eine Standardsituation bei den vielen Bauarbeiten in der Potsdamer Mitte und doch jedes Mal wieder eine neue Herausforderung. Gemeinsam mit vielen, fast ausnahmslos freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sorgen wir dafür, dass Arbeitsfreiheit für den Sprengmeister erreicht wird und möglichst bald wieder Normalität für die Anwohnerinnen und Anwohner, Angestellten, Kitas, Schulen, Senioren- Einrichtungen und Krankenhäuser im Sperrkreis herrscht.